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Die 8 schönsten Sehenswürdigkeiten in Irland und Nordirland

Irland begeistert mit abwechslungsreichen Landschaften, einer reichen Geschichte und herzlicher Gastfreundschaft. Zwischen dramatischen Atlantikklippen, geschichtsträchtigen Bauwerken, lebhaften Städten und weitläufigen Nationalparks gibt es auf der Insel viel zu entdecken.

In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen acht besondere Sehenswürdigkeiten in der Republik Irland und in Nordirland vor.

Sie möchten die grüne Insel erkunden? Dann sollten Sie diese Orte bei Ihrer Reiseplanung berücksichtigen.

Unsere acht Irland-Sehenswürdigkeiten

  1. Cliffs of Moher
  2. Ring of Kerry
  3. Temple Bar in Dublin
  4. Rock of Cashel
  5. Belfast und Titanic Belfast
  6. Giant’s Causeway
  7. Killarney National Park
  8. Slieve League Cliffs

1. Die Cliffs of Moher

Irlands berühmte Atlantikklippen

Die Cliffs of Moher zählen zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten Irlands. Sie erstrecken sich entlang der Küste des County Clare und erreichen an ihrer höchsten Stelle 214 Meter über dem Atlantik.

Während die Klippen in der Luftlinie ungefähr acht Kilometer lang sind, folgen ihre Felswände der Küste über eine Strecke von fast 14 Kilometern. Von den ausgewiesenen Aussichtsbereichen eröffnet sich ein weiter Blick auf den Atlantik und die zerklüftete Küstenlandschaft. Bei klarer Sicht sind unter anderem die Aran Islands und die Galway Bay zu erkennen.

Die Cliffs of Moher sind außerdem ein bedeutendes Brutgebiet für Seevögel. Mehr als 20 Vogelarten können in der Region beobachtet werden, darunter Trottellummen, Tordalken, Eissturmvögel und Papageientaucher.

Besucher sollten ausschließlich die ausgewiesenen Wege und Aussichtsbereiche nutzen und die aktuellen Wetter- und Sicherheitshinweise beachten.


2. Der Ring of Kerry

Eine Panoramaroute durch den Südwesten Irlands

Der Ring of Kerry ist eine rund 179 Kilometer lange Panoramaroute um die Iveragh-Halbinsel im Südwesten Irlands. Killarney zählt zu den traditionellen Ausgangspunkten der Rundstrecke.

Die Route führt durch grüne Täler, vorbei an Seen, Bergen, Atlantikbuchten und kleinen Ortschaften. Zu den bekannten Stationen in der Region gehören unter anderem Moll’s Gap, Torc Waterfall, Waterville, Cahersiveen und verschiedene Aussichtspunkte entlang der Küste.

Wer gerne wandert, findet rund um den Ring of Kerry zahlreiche Möglichkeiten. Die Panoramastraße selbst sollte jedoch nicht mit dem Kerry Way verwechselt werden, einem eigenständigen Fernwanderweg.

Für die Strecke sollte trotz ihrer überschaubaren Länge ausreichend Zeit eingeplant werden. Aussichtspunkte, Spaziergänge und Besichtigungen machen den Ring of Kerry zu weit mehr als einer reinen Autofahrt.


3. Temple Bar in Dublin

Kultur, Gastronomie und Nachtleben

Temple Bar gehört zu den bekanntesten Vierteln Dublins. Die gepflasterten Straßen liegen südlich des River Liffey und beherbergen zahlreiche Pubs, Restaurants, Veranstaltungsorte und kulturelle Einrichtungen.

Neben dem bekannten Nachtleben befinden sich in Temple Bar unter anderem das Irish Film Institute, das Photo Museum Ireland, Galerien und verschiedene Bühnen. Das Viertel wurde zu Beginn der 1990er-Jahre offiziell als Kulturviertel Dublins entwickelt.

Besonders am Abend und an Wochenenden kann Temple Bar stark besucht sein. Wer Dublin und seine Kultur näher kennenlernen möchte, sollte deshalb auch die übrigen historischen Viertel, Museen und Straßenzüge der Stadt erkunden.


4. Der Rock of Cashel

Mittelalterliche Geschichte im County Tipperary

Der Rock of Cashel erhebt sich auf einem markanten Kalksteinfelsen über der Landschaft des County Tipperary. Die historische Anlage war ursprünglich der Sitz der Könige von Munster.

Im Jahr 1101 wurde der Ort der Kirche übertragen. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte er sich zu einem der bedeutendsten kirchlichen Zentren Irlands. Heute sind auf dem Gelände unter anderem ein Rundturm, eine gotische Kathedrale, ein Hochkreuz und Cormac’s Chapel erhalten.

Neben der Architektur beeindruckt der Rock of Cashel mit seinem Ausblick über die umliegende Landschaft. Da Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Zugangsregelungen variieren können, sollten die aktuellen Besucherinformationen vor der Reise geprüft werden.


5. Belfast und Titanic Belfast

Maritime Geschichte und lebendige Gegenwart

Belfast ist die Hauptstadt Nordirlands und eng mit der Geschichte des Schiffbaus verbunden. Eines der bekanntesten Schiffe der Welt, die RMS Titanic, wurde hier von der Werft Harland & Wolff entworfen und gebaut.

Heute erzählt die Besucherattraktion Titanic Belfast die Geschichte des Schiffes – vom industriell geprägten Belfast und der Konstruktion der Titanic über ihre Jungfernfahrt bis zu ihrem Untergang und ihrem kulturellen Vermächtnis.

Die selbstgeführte Titanic Experience führt durch zehn interaktive Galerien. Zum regulären Besuch gehört derzeit auch die SS Nomadic, das letzte erhaltene Schiff der White Star Line und ehemalige Zubringerschiff der Titanic.

Neben dem Titanic Quarter bietet Belfast weitere historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die City Hall, der St George’s Market, die Queen’s University und die verschiedenen Stadtviertel mit ihren Pubs, Restaurants und Wandmalereien.


6. Der Giant’s Causeway

Ein UNESCO-Welterbe in Nordirland

Der Giant’s Causeway liegt an der nordirischen Küste im County Antrim. Die außergewöhnliche Felslandschaft besteht aus rund 40.000 ineinandergreifenden Basaltsäulen.

Sie entstanden durch vulkanische Prozesse und anschließende Erosion vor ungefähr 60 Millionen Jahren. Seit 1986 gehört der Giant’s Causeway mit der angrenzenden Küstenlandschaft zum UNESCO-Welterbe.

Neben der geologischen Erklärung rankt sich eine bekannte Legende um den Ort: Demnach soll der irische Riese Fionn mac Cumhaill – häufig auch Finn McCool genannt – den steinernen Weg gebaut haben, um nach Schottland zu gelangen.

Besucher sollten die Felsformationen respektvoll behandeln und keine Gegenstände in die Spalten der Basaltsäulen stecken oder aus dem geschützten Gebiet entfernen.


7. Der Killarney National Park

Seen, Wälder und historische Bauwerke

Der Killarney National Park liegt im County Kerry und umfasst mehr als 10.000 Hektar. Die Landschaft wird von Bergen, Seen, Wasserfällen, Mooren sowie bedeutenden Eichen- und Eibenwäldern geprägt.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Nationalpark gehören:

  • Muckross House and Gardens
  • Muckross Abbey
  • Ross Castle
  • Torc Waterfall
  • Killarney House and Gardens
  • die Lakes of Killarney

Der Park bietet verschiedene Wander- und Radwege. Auch Bootsfahrten auf den Seen werden angeboten. Muckross House kann im Rahmen geführter Besichtigungen erkundet werden, während der Nationalpark grundsätzlich über verschiedene Zugänge erreichbar ist.

Öffnungszeiten einzelner Gebäude und Gartenanlagen unterscheiden sich vom allgemeinen Zugang zum Nationalpark und sollten separat geprüft werden.


8. Die Slieve League Cliffs

Spektakuläre Meeresklippen im County Donegal

Die Slieve League Cliffs – auf Irisch Sliabh Liag – liegen an der Atlantikküste im Südwesten des County Donegal. Ihre Felswände erheben sich rund 600 Meter über dem Meer und zählen damit zu den höchsten Meeresklippen Europas.

Vom Aussichtspunkt bei Bunglass eröffnet sich ein weiter Blick über den Atlantik, die Donegal Bay und bei guter Sicht bis zu den Bergen von Sligo. Die abgeschiedene Lage und die schroffen Berg- und Küstenlandschaften verleihen den Slieve League Cliffs ihren besonderen Charakter.

Besucher können die Klippen vom ausgewiesenen Aussichtspunkt betrachten oder verschiedene Wanderwege nutzen. Der schmale und ausgesetzte One Man’s Pass ist allerdings nur für erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Wanderer geeignet. Wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk sind aufgrund der rasch wechselnden Wetterbedingungen unverzichtbar.

Die Zufahrt zum Aussichtspunkt ist zeitweise eingeschränkt. Vom Slieve League Cliffs Centre werden saisonal Shuttlefahrten angeboten. Da sich Betriebszeiten und Verkehrsregelungen ändern können, sollten die aktuellen Informationen vor dem Besuch geprüft werden.


Irland und Nordirland entdecken

Diese acht Sehenswürdigkeiten zeigen nur einen kleinen Ausschnitt aus der landschaftlichen und kulturellen Vielfalt der Insel. Zwischen den Klippen von Clare und Donegal, den historischen Stätten des County Tipperary, den Seen von Kerry und den Städten Dublin und Belfast warten zahlreiche weitere besondere Orte.

Wer die Republik Irland und Nordirland bereist, sollte beachten, dass Nordirland zum Vereinigten Königreich gehört. Dort wird mit Pfund Sterling bezahlt, und es gelten die britischen Einreisebestimmungen.


Tipps für Ihre Irland-Rundreise

Weitere Hinweise zur Reisezeit, Routenplanung und zum Linksverkehr finden Sie in unserem Blogbeitrag über eine Irland-Rundreise:

Irland Rundreise mit dem Auto

Auch wir bieten eine geführte Irland-Rundreise an, auf der Sie ausgewählte Landschaften, Städte und Sehenswürdigkeiten der Insel kennenlernen.

11-tägige Irland Rundreise: die große Rundreise durch die grüne Insel (in Kürze buchbar)

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