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Schottische Scones: Unser Rezept für Outlander-Fans

Was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn, wenn Sie an die schottische Küche denken? Vielleicht Haggis, Shortbread – oder doch zuerst ein Glas Whisky?

Schottland ist nicht nur für seine eindrucksvollen Landschaften, historischen Burgen und geheimnisvollen Lochs bekannt. Auch kulinarisch hat das Land viel zu bieten: frischen Fisch und Meeresfrüchte, hochwertiges Rindfleisch, herzhafte Suppen, Hafergerichte und natürlich zahlreiche süße Backwaren.

Zu einer gemütlichen Tasse Tee passen besonders gut frisch gebackene Scones. Für unsere Outlander-Serie haben wir eine schottisch inspirierte Variante mit Haferflocken ausprobiert.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Outlander-Blogserie.

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Auf den Spuren von Claire und Jamie

Sie möchten nicht nur kulinarisch, sondern auch vor Ort in die Welt von Outlander eintauchen?

Auf unserer achttägigen Outlander Rundreise: Auf den Spuren von Claire und Jamie besuchen Sie gemeinsam mit anderen Fans ausgewählte bekannte Drehorte in Schottland. Historische Burgen, Herrenhäuser und Dörfer werden dabei wieder zu Schauplätzen aus der Geschichte von Claire und Jamie.

Hier geht’s zu den aktuellen Reiseterminen und zum vollständigen Reiseprogramm.

Unsere Outlander-Rundreise umfasst acht Reisetage und sieben Übernachtungen.

Outlander Rundreise: Auf den Spuren von Claire und Jamie


Kommen Scones ursprünglich aus Schottland?

Der genaue Ursprung der Scones lässt sich heute nicht mehr eindeutig bestimmen. Fest steht jedoch, dass sie in Schottland eine lange Tradition besitzen.

Einer der frühesten bekannten schriftlichen Belege stammt aus dem Jahr 1513 und findet sich in einem schottischen Text. Das historische Wörterbuch der schottischen Sprache beschreibt einen Scone als großen, runden Fladen aus Weizen- oder Gerstenmehl, der auf einer Eisenplatte gebacken wurde.

Die frühen Scones unterschieden sich daher deutlich von den hohen, lockeren Gebäcken, die heute zum Afternoon Tea serviert werden. Sie waren meist flacher und wurden nicht im Backofen, sondern auf einer heißen Platte beziehungsweise einer schottischen Girdle gebacken.

Im Laufe der Zeit entstanden zahlreiche Varianten. Heute gibt es unter anderem:

  • klassische Scones,
  • Fruchtscones mit Rosinen oder Beeren,
  • Käse-Scones,
  • Kartoffel-Scones,
  • Hafer-Scones,
  • herzhafte Varianten mit Kräutern oder Gewürzen.

Auch der National Trust for Scotland veröffentlicht heute ganz unterschiedliche Interpretationen – beispielsweise mit Käse und Haggis, Gewürzen oder sogar Irn-Bru.


Scones in Outlander

Auch in Diana Gabaldons Outlander-Welt haben Scones ihren Platz.

Bereits zu Beginn des ersten Romans besucht Claire gemeinsam mit Frank den Reverend Wakefield. Während die beiden Männer in historischen Unterlagen nach Informationen über Franks Vorfahren suchen, lädt Mrs Graham Claire zu einer Tasse Tee ein. Bei dieser Gelegenheit liest sie Claires Teeblätter und anschließend ihre Hand.

In der Romanfassung werden dabei Scones serviert. Die Szene erhält später eine besondere Bedeutung, denn Mrs Graham erkennt Hinweise auf eine ungewöhnliche Reise und auf zwei Männer in Claires Leben.

In der Fernsehserie steht vor allem die Teeblatt- und Handlesung im Mittelpunkt. Deshalb beziehen wir unser Rezept in erster Linie auf die entsprechende Szene im ersten Roman.


Hafer in der schottischen Küche

Hafer gehört seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der schottischen Küche. Er wurde unter anderem für Porridge, Haferkuchen und verschiedene Brote und Gebäcke verwendet.

Trotzdem enthielten nicht alle historischen Scones automatisch Hafer. Frühe schriftliche Beschreibungen nennen auch Weizen- und Gerstenmehl. Unsere Variante ist deshalb kein verbindliches historisches Originalrezept, sondern ein schottisch inspirierter Hafer-Scone, der traditionelle Zutaten mit einer modernen Backofenzubereitung verbindet.

Durch die Haferflocken erhalten die Scones einen leicht nussigen Geschmack und eine etwas kräftigere Konsistenz.


Unsere Outlander-Scones mit Hafer

Das Rezept ergibt – abhängig von der Größe des Ausstechers – ungefähr 14 größere oder bis zu 28 kleine Scones.

Zutaten

  • 300 g glattes Weizenmehl
  • 200 g feine oder gemahlene Haferflocken
  • 4 gestrichene TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 100 g kühle Butter, in kleinen Würfeln
  • ca. 300 ml Milch
  • etwas zusätzliche Milch zum Bestreichen

Zum Servieren

  • Butter oder Clotted Cream
  • Marmelade nach Geschmack

Zubereitung

1. Backofen vorheizen

Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Trockene Zutaten vermischen

Weizenmehl, gemahlene Haferflocken, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel gründlich vermengen.

3. Butter einarbeiten

Die Butterwürfel zugeben und mit den Fingerspitzen vorsichtig in die trockenen Zutaten einarbeiten, bis eine grob-bröselige Mischung entsteht.

Die Butter sollte kühl, aber gut verarbeitbar sein. Sie darf keinesfalls geschmolzen sein.

4. Milch hinzugeben

In der Mitte der Mischung eine Mulde formen und zunächst etwa 250 ml Milch hineingießen.

Die Zutaten mit einer Gabel oder einem stumpfen Teigmesser nur so lange vermengen, bis ein weicher Teig entsteht. Falls noch viele trockene Stellen vorhanden sind, nach und nach etwas von der übrigen Milch hinzufügen.

Der Teig sollte weich sein, aber nicht stark kleben.

5. Teig formen

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig zusammenführen. Nicht ausgiebig kneten, da die Scones sonst fest werden können.

Den Teig mit den Händen etwa 2 bis 3 cm dick flach drücken. Alternativ kann er sehr behutsam ausgerollt werden.

6. Scones ausstechen

Mit einem runden, in Mehl getauchten Ausstecher Kreise ausstechen. Den Ausstecher möglichst gerade nach unten drücken und nicht drehen.

Alternativ kann der Teig mit einem scharfen Messer in Dreiecke oder Quadrate geschnitten werden.

Teigreste vorsichtig zusammenfügen und erneut ausstechen. Je öfter der Teig bearbeitet wird, desto kompakter können die späteren Scones werden.

7. Bestreichen

Die Scones auf das vorbereitete Backblech legen und die Oberseiten dünn mit Milch bestreichen.

Darauf achten, dass möglichst wenig Milch an den Seiten hinunterläuft, da dies das gleichmäßige Aufgehen beeinträchtigen kann.

8. Backen

Die Scones ungefähr 15 bis 20 Minuten backen, bis sie aufgegangen und an der Oberseite leicht goldbraun sind.

Die genaue Backzeit hängt von ihrer Größe, Dicke und dem jeweiligen Backofen ab.

Nach dem Backen kurz auf dem Blech ruhen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen.


Wie werden Scones serviert?

Scones schmecken am besten frisch und noch leicht warm.

Sie können vorsichtig mit den Händen auseinandergebrochen oder mit einem Messer geteilt werden. Anschließend werden sie nach Geschmack bestrichen.

Zu unserer Hafer-Variante passen besonders gut:

  • Butter und Beerenmarmelade,
  • Clotted Cream und Erdbeermarmelade,
  • Mascarponecreme und Himbeermarmelade,
  • Honig,
  • Lemon Curd.

Clotted Cream ist vor allem durch den britischen Cream Tea bekannt und besonders eng mit Cornwall und Devon verbunden. „Cornish Clotted Cream“ besitzt eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Sie ist daher keine ausschließlich schottische Spezialität, passt aber natürlich hervorragend zu Scones.

Im deutschsprachigen Raum ist Clotted Cream nicht überall erhältlich. Als Alternative kann Mascarpone mit etwas Schlagobers glatt gerührt werden. Auch Butter ist eine unkomplizierte und sehr passende Begleitung.


Tipps für lockere Scones

Den Teig nicht zu lange bearbeiten

Sobald sich die Zutaten verbunden haben, sollte der Teig nur noch sehr kurz bearbeitet werden. Zu langes Kneten kann die Scones kompakt und fest machen.

Die Butter nicht schmelzen

Die Butter sollte kühl bis leicht temperiert sein. Geschmolzene Butter verbindet sich anders mit dem Mehl und führt zu einer weniger lockeren Struktur.

Den Teig nicht zu dünn ausrollen

Für höhere Scones sollte der Teig mindestens etwa zwei Zentimeter dick sein. Wer besonders kleine Scones aussticht, kann ihn etwas dicker lassen.

Den Ausstecher nicht drehen

Ein gerader Schnitt unterstützt ein gleichmäßigeres Aufgehen. Durch das Drehen des Ausstechers können die Teigränder zusammengedrückt werden.

Milchmenge langsam anpassen

Haferflocken nehmen je nach Mahlgrad unterschiedlich viel Flüssigkeit auf. Deshalb sollte ein Teil der Milch zunächst zurückbehalten und nur bei Bedarf ergänzt werden.


Scones auf Vorrat

Frisch gebackene Scones schmecken am Tag der Zubereitung am besten.

Wer nicht alle auf einmal essen möchte, kann die vollständig ausgekühlten Scones einfrieren. Dazu werden sie luftdicht verpackt und bei Bedarf bei Raumtemperatur aufgetaut.

Anschließend können sie einige Minuten bei ungefähr 160 °C Ober-/Unterhitze aufgebacken werden. So schmecken sie wieder fast wie frisch aus dem Ofen.

Auch ausgestochener, ungebackener Teig kann eingefroren werden. Da das Ergebnis vom verwendeten Backpulver und von der Lagerdauer abhängt, empfehlen wir für eine besonders verlässliche Variante jedoch das Einfrieren der fertig gebackenen Scones.


Schottland für zu Hause

Mit frisch gebackenen Hafer-Scones, Marmelade und einer Tasse Tee lässt sich ein kleines Stück Schottland ganz einfach nach Hause holen.

Vielleicht greifen Sie dazu erneut zum ersten Outlander-Roman oder sehen sich Ihre liebsten Folgen mit Claire und Jamie an. Und wer die Schauplätze später selbst entdecken möchte, kann sich auf unserer geführten Outlander-Rundreise auf ihre Spuren begeben.

Outlander Rundreise: Auf den Spuren von Claire und Jamie

Outlander 2.0: Die Fortsetzung der Saga

Wir wünschen viel Freude beim Backen und guten Appetit!

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