Schottlands Whiskyinsel Islay: Destillerien, Atlantik & Single Malts
- 9 Tage
- 1 Termin 2027
- max. 14 Personen
- Abholung am Flughafen
- Alle Eintritte inkludiert
- Deutschsprachige Reiseleitung
- Klimatisierter Kleinbus
- Notfallnummer 24/7
Der Mai kann eine besonders reizvolle Zeit für Wanderungen in Schottland sein. Die Tage sind lang, Wälder und Gärten stehen vielerorts in Blüte und die Landschaft erwacht nach den kühleren Wintermonaten zu neuem Leben.
Auch aus klimatischer Sicht bietet der Monat gute Voraussetzungen: Im langjährigen schottischen Mittel ist der Mai besonders sonnig und vergleichsweise niederschlagsarm. Eine Wettergarantie gibt es dennoch nicht. Gerade in den West Highlands und auf den Bergen können Regen, Wind, tiefe Wolken und niedrige Temperaturen jederzeit auftreten.
Mit passender Kleidung, einer flexiblen Planung und realistischen Erwartungen lässt sich Schottlands Frühling beim Wandern besonders intensiv erleben.
Weitere allgemeine Informationen finden Sie in unserem ausführlichen Beitrag:
Schottland besitzt keine festgelegte Wandersaison.
Leichte Spaziergänge und geeignete Wanderungen sind grundsätzlich zu jeder Jahreszeit möglich. Route, Ausrüstung und Erfahrung müssen jedoch immer zu Wetter, Bodenverhältnissen und Tageslicht passen.
Der Mai markiert vielmehr den Übergang in die beliebtere Frühlings- und Sommersaison. Viele saisonale Sehenswürdigkeiten haben bereits seit Anfang April geöffnet und die längeren Tage bieten mehr Zeit für Wanderungen, Besichtigungen und Ausflüge.
Für anspruchsvolle Bergtouren ist der Monat nicht automatisch mit dem Sommer gleichzusetzen. In höheren Lagen können weiterhin winterliche Gefahren bestehen.
Die landesweiten Klimamittel des Met Office für den Zeitraum 1991 bis 2020 weisen für Mai eine durchschnittliche Tageshöchsttemperatur von rund 13,4 °C aus. Die durchschnittliche Tiefsttemperatur liegt bei ungefähr 5 °C.
Im Monatsmittel werden rund 182 Sonnenstunden erreicht. Gleichzeitig fallen durchschnittlich etwa 89 mm Niederschlag. An etwas mehr als 13 Tagen wird mindestens 1 mm Regen oder anderer Niederschlag gemessen.
Damit ist der Mai in diesen nationalen Durchschnittswerten der sonnigste und niederschlagsärmste Monat Schottlands.
Die Angaben gelten jedoch für das ganze Land. Sie sind keine Vorhersage für eine bestimmte Reise oder Wanderregion.
Schottlands Wetter wird stark von Lage, Höhenunterschied und Nähe zum Atlantik beeinflusst.
In Edinburgh, an Teilen der Ostküste und in geschützten Tälern kann es vergleichsweise mild und trocken sein. Die West Highlands sind häufig niederschlagsreicher. Auf Bergen können die Temperaturen deutlich unter den Werten in den Tälern liegen.
Auch an einem sonnigen Frühlingstag sind möglich:
Die gefühlte Temperatur kann durch Wind und Nässe erheblich sinken.
Nein.
In den Klimastatistiken gilt ein Tag bereits dann als Niederschlagstag, wenn mindestens 1 mm Niederschlag fällt. Ein kurzer Schauer kann daher ausreichen, obwohl der restliche Tag trocken oder sonnig bleibt.
Umgekehrt kann es während einer konkreten Reise auch mehrere nasse Tage hintereinander geben. Die Monatswerte beschreiben lediglich den langjährigen Durchschnitt.
Für längere Wanderungen sollten deshalb immer die lokale Wettervorhersage und ein spezieller Bergwetterbericht geprüft werden.
Im Mai ist der Frühling in Schottland vielerorts in vollem Gange.
In Gärten, Parkanlagen und alten Wäldern blühen unter anderem:
Besonders bekannt sind Waldgebiete, in denen sich im Mai große Teppiche aus Bluebells bilden. VisitScotland hebt beispielsweise die Wälder von Perthshire als reizvolle Ziele für Frühlingsspaziergänge hervor.
Die West Highlands bestehen allerdings nicht nur aus blühenden Wäldern. Viele Wanderungen führen durch offene Täler, Moorlandschaften, Grasflächen und felsige Bergregionen. Dort zeigt sich der Frühling durch frisch austreibende Gräser, Moose und niedrige Pflanzen.
Welche Blumen während einer Reise tatsächlich zu sehen sind, hängt von Region, Höhenlage und Wetterverlauf ab.
Der Mai kann mehrere Vorteile miteinander verbinden:
Daraus lässt sich dennoch keine Garantie für trockene Wege, Sonnenschein oder leere Wanderpfade ableiten.
An Feiertagen, trockenen Wochenenden und bekannten Ausflugszielen können Unterkünfte, Parkplätze und Wege gut ausgelastet sein.
In den Tälern herrschen im Mai häufig frühlingshafte Bedingungen. In höheren Lagen können dagegen noch Schnee und Eis liegen.
Mountaineering Scotland warnt besonders vor alten Schneefeldern auf schattigen Nordseiten. Diese können hart gefroren sein und steile Hänge überqueren. Ein Ausrutschen kann dort schwerwiegende Folgen haben.
Wandernde ohne Erfahrung im Umgang mit Eispickel und Steigeisen sollten:
Dies gilt auch dann, wenn im Tal bereits warme und sonnige Bedingungen herrschen.
Für Wanderungen im schottischen Frühling eignet sich das Zwiebelprinzip.
Zur sinnvollen Grundausstattung gehören:
Auch bei einer milden Vorhersage sollte die warme Kleidung nicht im Hotel bleiben. Wind, Regen und die Höhe können die Bedingungen rasch verändern.
Midges sind normalerweise von Mai bis Oktober aktiv. Die stärkste Aktivität wird überwiegend im Hochsommer erreicht.
Im Mai können sie vor allem auftreten:
Kräftiger Wind reduziert ihre Aktivität häufig deutlich.
Ein geeignetes Schutzmittel und leichte, lange Kleidung sind daher sinnvoll. Bei hoher Aktivität kann zusätzlich ein feinmaschiges Kopfnetz helfen.
Mehr Informationen finden Sie im Blogbeitrag „Schottland Midges“:
Zecken leben unter anderem in hohem Gras, Heide, Wäldern und Moorlandschaften. Sie können im Frühjahr bereits aktiv sein.
Nach einer Wanderung sollten Kleidung und Haut kontrolliert werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen:
Eine Zeckenkarte oder Zeckenzange gehört in die Reiseapotheke. Gefundene Zecken sollten möglichst rasch und sachgerecht entfernt werden.
Für Menschen mit Heuschnupfen kann der Mai eine schwierige Reisezeit sein.
Die Saison verschiedener Baumpollen reicht bis in den Mai. Besonders Eichenpollen können zu dieser Zeit relevant sein. Gegen Ende des Monats beginnt zunehmend die Gräserpollensaison, wobei ihr genauer Start von Region und Wetter abhängt.
An warmen, trockenen und windigen Tagen kann die Belastung höher sein. Regen senkt den Pollengehalt der Luft häufig vorübergehend.
Betroffene sollten:
Im Mai sind die meisten großen Sehenswürdigkeiten sowie zahlreiche saisonale Burgen, Schlösser und Besucherangebote geöffnet.
Viele historische Anlagen beginnen ihre Frühlings- und Sommersaison bereits am 1. April. Im Mai gelten daher häufig längere Öffnungszeiten als im Winter.
Aktuelle Zeiten sollten trotzdem vor dem Besuch kontrolliert werden. Restaurierungsarbeiten, Veranstaltungen oder betriebliche Gründe können zu Einschränkungen führen.
Für bekannte Attraktionen können auch im Mai zeitgebundene Eintrittskarten und vorherige Reservierungen sinnvoll sein.
Schottland gilt als Heimat des Golfsports und bietet Plätze in sehr unterschiedlichen Landschaften – von historischen Links Courses an der Küste bis zu Parklandplätzen im Landesinneren.
Die Hauptsaison beginnt im späten Frühling. Der Mai kann daher eine attraktive Zeit für eine Golfreise sein: Die Tage sind lang, die sommerliche Hauptnachfrage hat noch nicht überall eingesetzt und viele Plätze befinden sich in guten Frühlingsbedingungen.
Golfplätze werden allerdings nicht grundsätzlich erst im Mai geöffnet. Zahlreiche Anlagen sind früher oder sogar ganzjährig bespielbar; im Winter können jedoch andere Abschläge, Grüns oder Platzregeln gelten.
Für bekannte Plätze sollten Startzeiten frühzeitig reserviert und mögliche Handicap-Vorgaben geprüft werden.
Der Mai wird von VisitScotland als Whisky Month bezeichnet.
Destillerien und Regionen bieten in dieser Zeit Verkostungen, Führungen und unterschiedliche Veranstaltungen an. Auch bekannte Festivals können je nach Jahr ganz oder teilweise in den Mai fallen.
Am dritten Samstag im Mai wird außerdem der internationale World Whisky Day gefeiert. Whiskyfreunde auf der ganzen Welt nehmen mit Tastings, Treffen und Veranstaltungen daran teil.
Da Festivalprogramme und Termine jährlich wechseln, sollten konkrete Veranstaltungen vor einer Reise aktuell geprüft werden.
Auf unserer achttägigen Wanderreise Schottland: Natur und Abenteuer in den Highlands entdecken Sie die Landschaften der West Highlands in einer Kleingruppe mit maximal 15 Personen.
Die Reise umfasst sieben Übernachtungen und fünf geführte Wanderungen. An mehreren Tagen stehen unterschiedliche Schwierigkeitsvarianten zur Auswahl.
Zum geplanten Programm gehören unter anderem:
Die anspruchsvolleren Bergtouren im Black Mount und auf den Ben Nevis werden von einem ausgebildeten Bergführer begleitet. Welche Route durchgeführt wird und ob ein Gipfelversuch möglich ist, hängt immer von Wetter, Schnee, Wegverhältnissen und der Sicherheitsentscheidung der Reise- beziehungsweise Bergführung ab.
Wanderreise Schottland: Natur und Abenteuer in den Highlands
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