Schottlands Whiskyinsel Islay: Destillerien, Atlantik & Single Malts
- 9 Tage
- 1 Termin 2027
- max. 14 Personen
- Abholung am Flughafen
- Alle Eintritte inkludiert
- Deutschsprachige Reiseleitung
- Klimatisierter Kleinbus
- Notfallnummer 24/7
Der September verbindet in Schottland den ausklingenden Sommer mit dem beginnenden Herbst. Die Temperaturen sind häufig noch angenehm, die Tage vergleichsweise lang und an manchen Orten wird es nach der sommerlichen Hauptreisezeit allmählich ruhiger.
Für Wanderungen kann dieser Übergangsmonat sehr reizvoll sein. Erste goldene Farbtöne erscheinen in der Landschaft, das Licht wird weicher und die klare Herbstluft sorgt an manchen Tagen für besonders weite Ausblicke.
Eine Wettergarantie gibt es allerdings auch im September nicht. Wer in den schottischen Highlands wandern möchte, sollte auf Regen, Wind, niedrigere Temperaturen in den Bergen und schnelle Wetterwechsel vorbereitet sein.
Weitere allgemeine Informationen finden Sie in unserem ausführlichen Beitrag:
Die Klimamittelwerte des Met Office für den Zeitraum 1991 bis 2020 nennen für Schottland im September eine durchschnittliche Tageshöchsttemperatur von rund 14,8 °C. Die durchschnittliche Tiefsttemperatur liegt bei ungefähr 7,9 °C.
Im Monatsmittel werden rund 107 Sonnenstunden erreicht. Gleichzeitig fallen durchschnittlich etwa 123 mm Niederschlag. An knapp 15 Tagen werden mindestens 1 mm Regen oder anderer Niederschlag gemessen.
Bei diesen Angaben handelt es sich um landesweite Durchschnittswerte. Sie sind keine konkrete Vorhersage und bilden die regionalen Unterschiede nur eingeschränkt ab.
In den Städten, im schottischen Osten und in geschützten Tälern kann es deutlich milder und trockener sein. Die westlichen Highlands sind häufig kühler, windiger und niederschlagsreicher. Auf exponierten Bergen können die gefühlten Temperaturen selbst an einem milden Tag erheblich niedriger liegen.
Der September kann längere ruhige und milde Wetterphasen bringen. Als grundsätzlich wetterbeständig sollte er dennoch nicht beschrieben werden.
Insbesondere in den Highlands und an der Westküste kann sich das Wetter innerhalb kurzer Zeit verändern. Sonnenschein, Regen, tiefe Wolken und kräftiger Wind sind manchmal am selben Tag möglich.
Vor jeder längeren Wanderung sollten deshalb eine aktuelle Wettervorhersage und ein spezieller Bergwetterbericht geprüft werden. Die Route muss an Wind, Sichtverhältnisse, Niederschlag und die Erfahrung der Wandernden angepasst werden.
Im September beginnt sich die schottische Landschaft allmählich zu verändern.
Gräser und Farne nehmen goldene und rostbraune Farbtöne an. Je nach Höhenlage, Baumart und Wetterverlauf können sich auch erste Laubbäume gelb, orange oder rot verfärben.
VisitScotland beschreibt den September als Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst mit milden Temperaturen, vergleichsweise langen Tagen und häufig ruhigeren Attraktionen. Die besonders intensive Herbstfärbung wird in vielen Waldgebieten jedoch eher im Oktober erreicht.
Gerade in den West Highlands führen viele Wanderwege nicht durch dichte Laubwälder, sondern durch:
Der beginnende Herbst zeigt sich dort vor allem in goldenen Gräsern, braunrotem Farnkraut und einer weicheren Lichtstimmung.
Der September kann verschiedene Vorteile für eine Wanderreise bieten:
Diese Punkte sind jedoch keine Garantien. Auch im September können bekannte Wanderwege an trockenen Wochenenden stark besucht sein. Ebenso sind längere Regenphasen, Nebel und starker Wind möglich.
Im Vergleich zum Hochsommer werden die Tage im September spürbar kürzer.
Mountaineering Scotland warnt davor, die frühere Dunkelheit bei längeren Bergtouren zu unterschätzen. Eine Stirnlampe mit funktionsfähigen Batterien beziehungsweise Ersatzbatterien sollte daher bereits im Herbst wieder zur Grundausrüstung gehören.
Für die Planung bedeutet das:
Das Erreichen eines Gipfels darf niemals wichtiger sein als eine sichere Rückkehr.
Auch bei milden Temperaturen ist das Zwiebelprinzip empfehlenswert.
Zur sinnvollen Ausrüstung gehören:
Mountaineering Scotland empfiehlt im Herbst ausdrücklich zusätzliche warme Kleidung. In höheren Lagen kann es selbst dann empfindlich kühl werden, wenn der Ausgangspunkt im Tal noch mild erscheint.
Midges gehören auch im September noch zur schottischen Natur.
Ihre Saison reicht gewöhnlich von Mai bis Oktober, wobei die stärkste Aktivität meistens in den Sommermonaten liegt. Besonders häufig kommen sie in den West Highlands, auf den Inseln und in feuchten ländlichen Gebieten vor.
Bei Wind sind Midges meist weniger aktiv. Ruhige, feuchte und bewölkte Bedingungen – besonders am frühen Morgen und am Abend – können sie dagegen begünstigen.
Auch im September können deshalb hilfreich sein:
In unserem Blogbeitrag zu Midges finden Sie weitere Informationen:
Zecken können in langem Gras, Waldgebieten und Moorlandschaften vorkommen.
Nach dem Aufenthalt in der Natur sollten Kleidung und Haut gründlich kontrolliert werden. Gefundene Zecken sollten möglichst rasch mit einem geeigneten Hilfsmittel entfernt werden.
Lange Hosen, geschlossene Schuhe und das Verbleiben auf klar erkennbaren Wegen können das Risiko reduzieren.
Für viele Menschen ist die Hauptsaison von Baum- und Gräserpollen im September bereits vorbei.
Vollständig pollenfrei ist der Monat jedoch nicht. Bestimmte Kräuter- und Unkrautpollen können noch bis in den frühen Herbst auftreten. Allergy UK weist darauf hin, dass Heuschnupfen häufig bis September Beschwerden verursachen kann.
Daneben können Schimmelpilzsporen für Allergikerinnen und Allergiker relevant sein. Sie entstehen unter anderem an abgestorbenem Pflanzenmaterial, feuchtem Holz und herabgefallenem Laub. Manche Sporenarten sind gerade bei feuchtem Herbstwetter besonders aktiv.
Benötigte Allergiemedikamente sollten deshalb auch im September mitgeführt werden.
Schottlands Tierwelt kann zu jeder Jahreszeit beobachtet werden.
Der September ist jedoch besonders interessant, weil die Brunftzeit der Rothirsche beginnt. In geeigneten Wald- und Hochlandgebieten können die tiefen Rufe der Hirsche weithin zu hören sein. Die Brunft dauert üblicherweise bis in den Oktober.
Eine Sichtung lässt sich dennoch nicht garantieren. Tiere sollten aus ausreichender Entfernung beobachtet und niemals für ein Foto verfolgt werden.
Mit etwas Glück können Wandernde außerdem Greifvögel, Wasservögel oder Eichhörnchen entdecken. Auch diese Begegnungen hängen von Region, Tageszeit und den jeweiligen Bedingungen ab.
Der September fällt in eine wichtige Zeit des schottischen Wildtiermanagements.
Auf verschiedenen Anwesen findet Deer Stalking statt. Wandernde sollten deshalb lokale Hinweisschilder beachten und sich vor einer Tour informieren, ob für das geplante Gebiet alternative Routen empfohlen werden. Mountaineering Scotland verweist hierfür auf den Informationsdienst „Heading for the Scottish Hills“.
Bei einer geführten Wanderreise werden diese Informationen von der Reise- beziehungsweise Bergführung in die aktuelle Routenplanung einbezogen.
Viele Sehenswürdigkeiten sind im September noch regulär geöffnet.
Urquhart Castle öffnet beispielsweise während des gesamten Monats täglich. Auch Dunstaffnage Castle nutzt bis Ende September seine täglichen Sommeröffnungszeiten. Erst ab Oktober gelten dort zusätzliche Schließtage.
Der September eignet sich deshalb gut, um Wanderungen mit historischen Burgen, Besucherzentren oder weiteren Sehenswürdigkeiten zu verbinden.
Trotzdem sollten aktuelle Öffnungszeiten unmittelbar vor dem Besuch geprüft werden. Saisonale Angebote, Bootsverbindungen und kleinere Attraktionen können abweichende Regelungen besitzen oder bei ungünstigem Wetter ausfallen.
An einem trockenen und windarmen Tag kann ein Spaziergang oder eine Pause an einem Loch besonders reizvoll sein.
Ein Picknick sollte jedoch nicht als fester Bestandteil einer individuellen Tagesplanung vorausgesetzt werden. Regen, starker Wind und nasser Untergrund können eine geschützte Alternative erforderlich machen.
Wer sich am Wasser aufhält, sollte außerdem bedenken, dass schottische Lochs ganzjährig kalt sind. Auch an milden Tagen besteht beim Schwimmen ein Risiko durch Kälteschock.
Der September ist eine attraktive Wanderzeit, weil er verschiedene Vorteile von Sommer und Herbst miteinander verbinden kann:
Ob der September tatsächlich die beste Reisezeit ist, hängt jedoch von den persönlichen Erwartungen ab. Wer besonders lange Tage bevorzugt, reist möglicherweise lieber früher im Jahr. Wer intensive Herbstfarben sucht, findet im Oktober oft bessere Bedingungen.
Auf unserer achttägigen Wanderreise Schottland: Natur und Abenteuer in den Highlands entdecken Sie die Landschaften der West Highlands in einer Kleingruppe mit maximal 15 Personen.
Die Reise umfasst sieben Übernachtungen und fünf geführte Wanderungen. An mehreren Tagen können Sie zwischen unterschiedlichen Schwierigkeitsvarianten wählen.
Zum Reiseprogramm gehören unter anderem:
Die anspruchsvollen Bergvarianten im Black Mount und am Ben Nevis werden von einem ausgebildeten Bergführer begleitet. Die tatsächlich durchgeführte Route richtet sich nach Wetter, Wegverhältnissen und der Sicherheitsentscheidung der Reise- beziehungsweise Bergführung.
Wanderreise Schottland: Natur und Abenteuer in den Highlands
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