Schottlands Whiskyinsel Islay: Destillerien, Atlantik & Single Malts
- 9 Tage
- 1 Termin 2027
- max. 14 Personen
- Abholung am Flughafen
- Alle Eintritte inkludiert
- Deutschsprachige Reiseleitung
- Klimatisierter Kleinbus
- Notfallnummer 24/7
Schottland bietet Wandererlebnisse für sehr unterschiedliche Erfahrungsstufen. Kurze Spazierwege führen durch Wälder, Täler und entlang von Lochs, während anspruchsvolle Fernwanderwege und Bergtouren selbst erfahrene Wanderer fordern.
Gerade diese Vielfalt macht die Planung jedoch nicht immer einfach. Welche Route passt zur eigenen Kondition? Wann ist die beste Reisezeit? Und worauf sollte man beim Wetter und bei der Ausrüstung achten?
In diesem Beitrag stellen wir Ihnen einige bekannte Wandergebiete vor und geben wichtige Hinweise für die Vorbereitung Ihres Wanderurlaubs in Schottland.
Bei der Wahl einer Route sollten nicht nur Länge und Höhenmeter berücksichtigt werden. Auch der Untergrund, die Wetteranfälligkeit, die Orientierung und die Entfernung zum nächsten Ort können den Schwierigkeitsgrad beeinflussen.
Eine kurze Bergwanderung kann bei Nebel und starkem Wind anspruchsvoller sein als eine längere Strecke auf gut ausgebauten Wegen. Prüfen Sie deshalb immer die vollständige Routenbeschreibung und nicht nur die Entfernung.
Der West Highland Way ist Schottlands ältester offizieller Fernwanderweg. Er führt über 154 Kilometer beziehungsweise 96 Meilen von Milngavie bei Glasgow bis nach Fort William. Für die vollständige Route werden üblicherweise etwa fünf bis acht Wandertage eingeplant.
Der Weg führt durch unterschiedliche Landschaften:
Der West Highland Way ist technisch größtenteils kein hochalpiner Steig. Lange Tagesetappen, felsige Wegabschnitte und das wechselhafte Wetter können ihn dennoch anspruchsvoll machen.
Wer nicht die gesamte Route gehen möchte, kann einzelne Etappen auswählen. Mehrere Orte entlang des Weges sind mit Bahn oder Bus erreichbar.
Geeignet für: Wanderer mit guter Grundkondition; je nach ausgewählter Etappe auch für weniger erfahrene Personen.
Ben Nevis liegt bei Fort William und ist mit 1.345 Metern der höchste Berg des Vereinigten Königreichs. Der normale Aufstieg erfolgt über den Mountain Track.
Die Tour ist etwa 17 Kilometer lang und umfasst rund 1.350 Höhenmeter. Für den gesamten Auf- und Abstieg sollten ungefähr sieben bis neun Stunden eingeplant werden.
Der Weg ist körperlich fordernd. Im oberen Bereich führt er über steiniges Gelände, und bei Nebel kann die Orientierung schwierig werden. Eine freie Gipfelaussicht ist aufgrund des wechselhaften Wetters nicht garantiert.
Vor dem Aufstieg sollten der aktuelle Bergwetterbericht und die Wegbedingungen geprüft werden. Bei Schnee oder Eis sind Winterausrüstung und entsprechende Erfahrung notwendig.
Geeignet für: konditionsstarke, trittsichere Wanderer; weniger erfahrene Personen sollten sich einer geführten Tour anschließen.
Das Black-Mount-Gebirge liegt zwischen Glen Orchy, Rannoch Moor und Glen Coe. Zu den bekannten Gipfeln der Bergkette gehören vier Munros:
Ein Munro ist ein eigenständiger schottischer Gipfel mit einer Höhe von mindestens 3.000 Fuß beziehungsweise 914,4 Metern.
Im Black Mount stehen verschiedene Bergtouren zur Auswahl. Die klassische Überschreitung aller vier Munros ist allerdings eine lange, anspruchsvolle Unternehmung und nur für sehr erfahrene und ausdauernde Bergwanderer geeignet.
Kürzere ausgewählte Gipfeltouren sind möglich, sollten aber ebenfalls nicht als Anfängerwanderungen dargestellt werden. Wetter, Sicht und Wegbedingungen spielen in diesem offenen Berggebiet eine besonders wichtige Rolle.
Geeignet für: erfahrene und gut konditionierte Bergwanderer; geführte Tour empfohlen.
Glen Coe gehört zu den eindrucksvollsten Wanderregionen der westlichen Highlands. Der National Trust for Scotland betreut dort rund 60 Kilometer an Fußwegen.
Die Auswahl reicht von kurzen Wegen bei Glencoe Village und dem Visitor Centre bis zu anspruchsvollen Gipfel- und Gratwanderungen.
Für weniger erfahrene Wanderer eignen sich beispielsweise Wald- und Flussspaziergänge oder die Wege rund um Glencoe Lochan. Erfahrene Bergwanderer finden dagegen anspruchsvolle Touren auf die umliegenden Munros.
Nicht jede bekannte Route ist für Anfänger geeignet: Der Aonach Eagach gehört beispielsweise zu den schmalsten und ausgesetztesten Graten auf dem britischen Festland und erfordert Klettererfahrung sowie absolute Schwindelfreiheit.
Geeignet für: abhängig von der gewählten Route für Anfänger bis zu sehr erfahrenen Bergsteigern.
Glen Nevis erstreckt sich südlich von Fort William am Fuß des Ben Nevis. Im Tal stehen verschiedene Spazier- und Wanderwege zur Auswahl.
Eine der bekanntesten Touren führt durch die Nevis Gorge zu den Steall Falls. Die Wanderung beginnt am Ende der Glen-Nevis-Straße und ist etwa 3,5 Kilometer lang. Für Hin- und Rückweg sollten ungefähr eineinhalb bis zwei Stunden eingeplant werden.
Der Weg ist kurz, aber nicht durchgehend gemütlich. Er führt über felsigen Untergrund und stellenweise an steilen Abhängen entlang. Bei Nässe kann er rutschig sein, weshalb feste Schuhe und Trittsicherheit erforderlich sind.
Am Ende der Schlucht öffnet sich der Blick auf die rund 120 Meter hohen Steall Falls.
Der Weg zu den Steall Falls ist eine eigenständige Wanderung. Er darf nicht mit der Route auf Ben Nevis verwechselt werden, die weiter vorne im Tal beim Ben Nevis Visitor Centre beginnt.
Geeignet für: Wanderer mit guter Beweglichkeit und Trittsicherheit; aufgrund der Abhänge nur bedingt für kleine Kinder oder Personen mit Höhenangst.
Die geeignete Reisezeit hängt von der geplanten Region und der Höhe der Wanderungen ab.
Ende April und Mai bieten häufig lange Tage, vergleichsweise geringe Niederschlagsmengen und noch relativ wenige Midges. Der Mai ist im schottlandweiten Klimamittel einer der sonnigeren und niederschlagsärmeren Monate.
Juni, Juli und August bieten die längsten Tage und normalerweise die höchsten Temperaturen. Gleichzeitig sind beliebte Wanderwege stärker besucht, und Midges treten häufiger auf.
September kann sich mit milderen Temperaturen und weniger Besuchern ebenfalls gut für Wanderungen eignen. Allerdings ist er insbesondere in Westschottland nicht grundsätzlich trocken.
Im Oktober zeigen sich Wälder und Täler häufig in herbstlichen Farben. Die Tage werden jedoch kürzer, und Regen sowie stärkere Winde treten häufiger auf.
Unabhängig vom Monat kann sich das Wetter in den Highlands rasch verändern.
Hier finden Sie noch mehr Infos zu den einzelnen Monaten:
Midges sind sehr kleine stechende Fluginsekten, die vor allem in den westlichen Highlands, auf den Inseln und in feuchten ländlichen Gebieten vorkommen.
Sie sind normalerweise von Mai bis Oktober aktiv und treten im Hochsommer besonders häufig auf. Am aktivsten sind sie bei ruhigem, feuchtem Wetter sowie morgens und abends.
Zur Ausrüstung können gehören:
Nach Wanderungen durch hohes Gras, Heide oder Waldgebiete sollte der Körper auf Zecken kontrolliert werden.
Mehr darüber finden Sie auch in unserem Blogpost „Schottland Midges“:
Auch bei kürzeren Wanderungen sollten wetterfeste Kleidung und feste Schuhe nicht fehlen.
Zur grundlegenden Ausstattung gehören:
Für Bergwanderungen reicht eine Navigations-App allein nicht immer aus. Mobilfunkempfang und Akkulaufzeit können in abgelegenen Regionen eingeschränkt sein.
Im Winter und bei Schnee können zusätzliche Ausrüstung wie Steigeisen und Eispickel sowie entsprechende Kenntnisse erforderlich sein.
Auf unserer geführten Schottland-Wanderreise entdecken Sie ausgewählte Landschaften der Western Highlands in einer Kleingruppe mit maximal 15 Personen.
Das aktuelle Programm umfasst unter anderem:
Bei mehreren Wandertagen stehen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Anspruchsvolle Bergtouren im Black Mount und auf Ben Nevis werden von einem ausgebildeten Bergführer begleitet.
Wanderreise Schottland: Natur und Abenteuer in den Highlands
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen